Die Kadereinteilung ist eine notwendige leistungsorientierte Maßnahme eines Sportfachverbandes.

Die Kader sind das leistungssportliche Potential.

Folgende Kaderkriterien gelten mit dem 01.07.2003 zur Einstufung der Berliner Ringkampfsportler für das Wettkampfjahr 2003/2004 (01.07.2003 bis 30.06.2004). Die erfolgte Überarbeitung dieser Kriterien macht sich durch die Auswertungen und  Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen der regionalen Meisterschaften unseres Verbandes und der Gruppe Nord sowie einer Leistungsanalyse der Deutschen Meisterschaften  erforderlich. Neben den reinen Platzierungskriterien gibt es aber auch solche, die seitens der Vereine und der Sportler erfüllt werden müssen, um den Kaderstatus zu erhalten.

DIE KADERBENENNUNG  ERFOLGT VON DER KADERBERUFUNGS-KOMMISSION (KBK)

Die Kaderberufungskommission ist das Leistungssportgremium, dass  a l l e  Entscheidungen bezüglich der Kader zur Förderung und zu Trainingsmaßnahmen, sowie Nominierungen zu Verbandswettkämpfen und Deutschen Meisterschaften trifft. Eine Abstimmung mit dem Präsidium des Verbandes erfolgt.

Die Berufung in den Kader erfolgt durch die Kommission zu entsprechenden Anlässen mit Übergabe einer Urkunde und der Aufgabenstellung des Verbandes an den Sportler.

Die Kadereinstufung kann bei Nichterfüllung der Kaderaufgaben durch die Kader-berufungskommission jederzeit widerrufen werden. Notwendige Änderungen werden dem Präsidium des Berliner Ringer - Verbandes bis  20.10.03 / 20.12.03 und 20.02.04 mitgeteilt.

 

Kriterien der Wettkampfleistungen

Männlich

D 1      Berliner Meister der Jugend C, B und A  sowie Junioren.

Delegierte Sportler an den Eliteschulen des Sports

D 2      7. - 10. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der  C - und B - Jugend

D 3      2. – 6. Platz   Deutsche Meisterschaften der C – und  B – Jugend

            5. – 10. Platz Deutschen Meisterschaften der A – Jugend, Junioren und     Männer

D 4      1. Platz Deutsche Meisterschaften der C – bis B – Jugend

1.      – 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der A – Jugend, Junioren und Männer

Sportler, die als Bundeskader geführt werden.

Ein Medaillenträger bei den Deutschen Meisterschaften wird grundsätzlich über zwei Jahre in seinem Bereich geführt, vorausgesetzt, er erfüllt alle notwendigen Kriterien seiner Einstufung.

Grundsätzlich wird finanziell nur der Kader D 3 bis D 4 bei den Deutschen Meisterschaften 2002 lt. Finanzierungsplan des Berliner Ringer - Verbandes unterstützt, wenn die finanzielle Sicherung im Verband gewährleistet ist.

In den Maßnahmeplan zur Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften (einschließlich ein D1 Kader als D-Jugendlicher) werden die Aktiven des Kaderbereiches D 1 bis D 4 einbezogen.

 

Weiblich

 

D 1      Berliner Meisterin

D 2      4. – 6. Platz bei den Deutschen Meisterschaften

D 3      Medaille bei den Deutschen Meisterschaften

D 4      1. Platz bei den Deutschen Meisterschaften

Grundsätzlich wird finanziell  der Kader D 1 bis D 4 bei den Deutschen Meister-schaften 2002 lt. Finanzierungsplan des Berliner Ringer - Verbandes unterstützt. Voraussetzungen dafür sind ganzjährig erbrachte Trainings- und Wettkampf-nachweise.

 

Folgende zusätzliche Bedingungen zur Einstufung in den Kaderkreis müssen erbracht werden:

-         Die kommenden Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften müssen mindestens drei ausgewählte Wettbewerbe (vorausgesetzt die Teilnahme an den Berliner Meisterschafen), die zu Nominierung herangezogen werden, bestreiten.

       Folgende Rangfolge muss dabei beachtet werden:

a)     Norddeutsche Meisterschaften in seiner Stilart (ein Nichtstart muss begründet sein)

b)     Turnier Jena

c)      Brandenburg – Cup Frankfurt / Oder

d)     Kadettenturnier Luckenwalde

e)      Internationale Turniere , die mit der KBK abgestimmt sind

f)       Ein Verein kann ein herausragendes Turnier, dass zur Nominierung hinzu-gezogen wird, benennen. Auch hier entscheidet die KBK.

Für alle Turniere müssen ein Protokoll der Ergebnisse und eine kurze schriftliche Einschätzung bei der KBK vorliegen. Verantwortlich dafür sind die betreuenden Trainer (Dazu soll in der Zukunft das Mittel der elektronischen Post – Emails – umfassend genutzt werden, um Zeit und Kosten zu sparen. Es werden damit alle KBK – Mitglieder zum gleichen Zeitpunkt informiert.)

-         Der Kaderbogen muss beim Sportreferenten eingegangen sein. Wird ein Kaderbogen nicht abgeliefert, so erlischt der Kaderstatus.            

-         Die eigene Wettkampfstatistik (vor allem der Kämpfe für den Verein) wird dokumentiert und hat abrufbereit (durch den Sportreferenten/Frauenreferenten) im Verein vorzuliegen. Diese Statistik wird für die Nominierung  zur Deutschen Meisterschaft hinzugezogen.

-         Motivation zum Start in Berliner Auswahlmannschaften

-         Teamgeist

-         Belastungsbereitschaft

-         Die Teilnahme an einberufenem Kadertraining und  leistungsdiagnostischen Tests des Verbandes sind Pflichtveranstaltungen.

Für die Nominierung und Förderung anlässlich der Deutschen Meisterschaften trifft die Kaderberufungskommission die Entscheidung.  Diese ergibt sich aus dem Jahresgesamtverlauf des Kadersportlers.

Die Kaderliste wird jeweils nach Abschluss der Deutschen Meister-schaften  (Termin: 01.06. des laufenden Jahres) überarbeitet.