13. KT: SV Luftfahrt II - RV Lübtheen 22:17
Meisterlich!
Unser Regionalligateam hat das geschafft, was nun wirklich keiner vor Saisonbeginn für möglich gehalten hat: Meister in der Regionalliga Mitteldeutschland!
Zum Saisonshowdown gegen den Zweitplatzierten RV Lübtheen präsentierten sich unsere Füchse in blendender Verfassung. Es lief die komplette Staffel auf, die auch schon in der Vorwoche in Frankfurt/Oder erfolgreich war.
Einen der farbigsten Kämpfe des Abends lieferten sich
Niklas
Ohff (55kg GR) und Routinier Torsten Schmal. Niklas lies
sich in der ersten Runde nach erfolgreicher Dreiwertung übertragen und hielt
fast eine Minute in der Ringerbrücke der starken Physis seines Gegners Stand
und konnte sich final erfolgreich befreien. Nach vielem hin und her und 22:8
technischen Punkten, konnte Niklas in der dritten Runde den Schultersieg
erkämpfen – 4:0 Schultersieg (8:3/10:5/4:0) – Stand 4:0.
„Mr. Zuverlässig“ Pawel Szwenk (120kg FR), selbst erst 24Jahre alt, gibt der jungen Truppe den notwendigen Rückhalt. In abgeklärter und absolut souveräner Manier punktete er Andreas Werth technisch aus und sicherte die Höchstpunktzahl – 4:0 Überlegenheit (6:0/6:0/5:0) – Stand 8:0.
Ebenfalls das Maximum an Mannschaftszählern heimste Saivash Hezaveh (60kg FR) gegen Alex Fuhr ein. Aus einer sehr kontrollierenden Defensive schießt Saivash plötzlich mit pfeilschnellen Attacken hervor. Seine technisch perfekten Beinangriffe führen immer zum Punktgewinn. Seine gute Angriffsfortführung im Boden sorgt frühzeitig für ein beruhigendes Punktepolster – 4:0 Überlegenheit (7:0/4:0/5:0) – Stand 12:0.
Andreas Aurich (96kg GR) kam kampflos zu den ersten Punkten für die Gäste – 0:4 kampflos – Stand 12:4.
Gegen den bärenstarken Bulgaren Svilen Kostadinov
kämpfte Kevin Thalau (66kg GR) auf verlorenem Posten.
Obwohl Kevin sich redlich mühte, aber gegen den technisch starken Spitzenringer
war nun mal kein Kraut gewachsen. Eine durchaus eingeplante Niederlage – 0:4
Überlegenheit (0:7/0:3/0:6) – Pausenstand 12:8.
Das wichtige Schlüsselduell gewann Lars-Erik Eichler (84kg FR) gegen Alex Del. Im Hinkampf verlor Lars noch auf Schultern, diesmal drehte er den Spieß komplett um. Sehr abgeklärt gewann er die beiden ersten Runden für sich. Hektisch wurde es im dritten Durchgang. Lars war am Ende der Runde mit 3:5 im Hintertreffen. Mittels einer wunderbaren und technisch starken Risikotechnik schulterte er seinen Kontrahenten – 4:0 Schultersieg (3:1/4:0/6:5) – Stand 16:8.
Eng ging es zwischen Daniel Sartakov (66kg FR) und Benjamin Sadkowiak zu. Daniel zeigte immer wieder gute Ansätze gegen den ausgebufften und erfahrenen Ex-Rostocker. Sein defensiv starker Gegner konnte allerdings in entscheidenden Situationen von seiner Erfahrung zehren und die entscheidenden Punkte setzten – 0:3 Rundenniederlage (1:3/0:1/0:1) – Stand 16:11.
Christopher Krowiorz (84kg GR) bekam
kampflos die Punkte zugesprochen, womit der Gesamtsieg für das Team nicht mehr
zu nehmen war – 4:0 kampflos – Stand 20:11.
Geprägt von taktisch knisternder Spannung war das Aufeinandertreffen von Florian Görsch (74kg GR) und Atanas Kolev. Florian entwickelt immer mehr ein taktisches Gespür, welches notwendig ist, um gegen solche starken Gegner zu bestehen. Er sicherte sich jeweils in den ersten beiden Runden den Aktivitätsvorteil, scheiterte aber knapp am Punktgewinn. Im dritten Durchgang setzte der Bulgare seine einzige technische Wertung zum Gesamterfolg, wonach Florian sich öffnen musste und in die Konter lief. Trotz Niederlage ein guter Kampf von Florian – 0:3 Rundenniederlage (0:1/0:1/1:4) – Stand 20:14.
Im letzten Kampf kam es zwischen Artem Grinko (74kg FR) und Friedrich Hüttner zum einzigen Duell über fünf Runden. Artem kämpfte tapfer, hatte aber mit seinen 70,4kg das körperlich deutliche Nachsehen gegen seinen erwachsenen und satten Gegner. Artem probierte es mit technischen Akzenten, sein Gegner besonders im Bodenkampf mit physischen Mittel. In Runde Eins und Vier setzte sich Artem durch. Im letzten Durchgang hatte Artem seinen Gegner schon per Beinangriff ausgehoben und war damit dem Sieg sehr nahe. Ihm fehlten final einfach die Körner. Artem ist auf dem richtigen Weg, toller Auftritt von ihm! – 2:3 Rundenniederlage (8:1/0:7/2:6/2:2/0:6) – Endstand 22:17.
Klasse Leistung vom jungen Team. Glückwunsch zur Meisterschaft!
Zum letzten Kampf der Regionalliga trifft das Meisterteam auf den Stadtnachbar RC Germania Potsdam.







