1.Kampftag: SV Luftfahrt II - AV Zella-Mehlis 22:14
Geglückter Saisonauftakt
Ligastart in der Regionalliga Mitteldeutschland. Unser Team traf auf die Thüringer vom AV Zella-Mehlis. Mit Niklas Ohff, Daniel Sartakov und Artem Grinko sorgten die jüngsten im Team für den Gesamterfolg.
Seinen ersten Ligaauftritt überhaupt, absolvierte Niklas Ohff (55kg FR) mit Bravour. In der ersten Aktion lies er sich von Tom Jean
Elliot zwar noch überraschen und gab zwei Wertungspunkte ab, danach lief er wie
ein Uhrwerk. Sehr starke Rollen in der Bodensituation ebneten ihm den Weg zur
technischen Überlegenheit. Toller Einstand! – 4:0 Überlegenheit (9:2/6:0/6:0) –
Stand 4:0.
Neue Saison, altes Problem: Kein 120kg Ringer verfügbar. Steffen Behrendt heimste kampflos für die Thüringer ein – 0:4 kampflos – Stand 4:4.
Schwieriger Saisonstart für Henning Wahl (60kg GR) gegen Andreas Brösicke. Henning fand so richtig nicht in den Kampf. Nur in Runde zwei fand er seine bewährten Mittel, indem er in einem guten Standkampf die Aktivität holte und auch die Rolle sauber setzte. Wie so oft muss sich Henning erst in die Saison hinein ringen – 1:3 Rundenniederlage (0:3/2:0/0:1/0:5) – Stand 5:7.
„Mr. Zuverlässig“ Pawel Szwenk (96kg FR) zeigte gegen den erfahrenen ehemaligen Bundesligaringer Ronny Fritz, dass mit ihm diese Saison wieder fest zu rechnen ist. Taktisch absolut sattelfest und seine Angriffe kurz, spritzig und gezielt. Pawel sammelte Einserwertung um Einserwertung. Der 24jährige Pole ist das große Rückrad des verdammt jungen „Füchseteams“ – 3:0 Rundensieg (1:0/3:1/4:0) – Stand 8:7.
Sein hoch offizielles Ligadebüt für das Team gab Daniel
Sartakov (66kg FR). Gegen das thüringische Kraftpaket Kevin
Cartal war hohe Konzentration gefordert. Die erste Runde absolvierte Daniel
technisch überlegen und dies in sehr sehenswerter Manier. Danach stellte sich
sein Gegner besser auf ihn ein, wo auch Daniels Angriffswitz ein Stück auf der
Strecke blieb. Daniel kämpfte sich trotz ständigem Nasenblutens tapfer durch
und sicherte die Zähler zur Pausenführung – 3:0 (6:0/1:0/2:1) – Pausenstand
11:7.
Keine Probleme hatte Dogukan Karakus (84kg GR) gegen Niklas Muschner. Per Durchdreher sicherte er sich souverän Runde eins. In den folgenden zwei Durchgängen erarbeitete er sich schon vor der angesetzten Bodenlage die Wertung. Mit der Führung im Rücken konnte er sicher den Kampf nach Hause diktieren – 3:0 Rundensieg (2:0/1:0/1:0) – Stand 14:7.
Gegen Thomas Brösicke einer der besten Greco-Ringer in der Regionalliga, musste Kevin Thalau (66kg GR) ran. Lediglich im ersten Kampfdurchgang lies sich der Mannschaftskapitän gleich zu Anfang überraschen, danach konnte er sich jeweils den Aktivitätsvorteil im Standkampf erarbeiten. In den Bodensituationen konnte er das starke Abwehrverhalten des Thüringers nicht überwinden und blieb ohne Punkt – 0:3 Rundenniederlage (1:3/0:1/0:1) – Stand 14:10.
Der Mannschaftskampf drohte zu kippen, denn die Gäste
konnten eine Schultersieg gegen Christopher Krowiorz (84kg FR) einfahren. Bis dahin gestaltete Christopher den Kampf gegen
Steffen Barthelmes offen. Kurz vor Ende der ersten Runde setzte der Thüringer
einen Beinangriff, der mit dem Momentschulterfall bestätigt wurde. Eine sehr
streitbare Situation – 0:4 Schulterniederlage (0:3) – Stand 14:14.
Oh ha - der jüngste im Team musste das Ruder wieder rum reißen. Artem Grinko, (74kg FR) letzte Saison noch in der Klasse bis 60kg aktiv, machte im letzten halben Jahr körperlich einen großen Sprung und findet sich nun in „Königsklasse“ wieder. In Anbetracht der Aufgabe wirkte Artem sehr nervös, seine Kampfesführung entsprach nicht dem was er eigentlich zelebrieren kann, aber wie so oft: Viele Wege führen zum Ziel. Runde eins: eine Sicherheitsrunde. Runde zwei: Einmal gepackt gab es kein entrinnen mehr aus der Beinschraube für Max Wellhöfer. Runde drei: Mit einem tollen Beinausheber, der mit einer 5er Wertung belohnt wurde, hatte Artem die Überlegenheit in der Tasche – 4:0 Überlegenheit (1:0/7:0/6:0) – Stand 18:14.
Florian Görsch (74kg GR) machte den Sack sprichwörtlich zu! Nach zwei 3er Wertungen in Runde eins, schulterte er Robert Wilkowsky im zweiten Kampfdurchgang. Konsequent und gut gemacht! – 4:0 Schultersieg (7:0/3:0) – Endstand 22:14.
Der Auftakt für das Regionalligateam ist geglückt. Kommendes Wochenende geht es zum RSK Gelenau, eine wahrhaftig ganz schwere Aufgabe, aber auch ein wichtiger Gradmesser, wo die Leistungsgrenze der jungen Truppe liegt.







