Turnier Brójce (Polen) weiblich
Gelungener Saisoneinstieg der Berlin Wildcats
Die erste Wettkampfbewährungsprobe für die noch jungen Sportschülerinnen fand am 17.09.2011 im polnischen Brójce statt. Die ersten vier Wochen Sportschule sind vorbei und für die Mädchen beginnt der so genannte Ringeralltag Realität zu werden.
Schule, Sport und natürlich das Internatsleben wollen gemeistert werden und dass es anstrengend werden kann, haben sie schon in den ersten Wochen erfahren können. Insgesamt 15 Mädchen aus Demmin, Potsdam, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Frankfurt und Berlin fuhren unter Anleitung des Lehrer-Trainers Mike Bitterling in Richtung Polen. Alles Jahrgänge von 1997 bis 1999, so wie es in der Ausschreibung gefordert wurde. Die Realität in Polen sah dann anders aus, Starterinnen bis Jahrgang 1994 warteten dort auf unsere Sportlerinnen. Unsere Vereinsfarben vertraten an diesem Tag Janny Sommermayer, Desireé Schäfer, Debora und Tabea Lawnitzak. Leider konnte Lisa Ersel die Fahrt nicht antreten, da sie krank geworden ist. Von dieser Seite nochmals gute Besserung und komm bald wieder Lisa.
Janny Sommermeyer “Der Kampftiger“
(43 kg, 5 x Teilnehmer)
Janny war gesundheitlich auch nicht zu 100 % auf dem Posten und das merkte man ihr auch an. Mit gerade mal 38,5 kg natürlich auch gewichtsmäßig unterlegen.
Der erste Kampf wurde souverän gewonnen, mit schönen Stand- und Bodentechniken. Dann ging es dreimal gegen Starterinnen aus der eigenen Trainingsgruppe, die Janny diesmal nicht gewinnen konnte. Gegen Serena Bölke konnte Janny eine sehr gute erste Runde ringen, wo sie bis kurz vor Schluss noch mit 4 : 0 führte, diesen Vorsprung aber nicht ins Ziel retten konnte. Insgesamt beendete Janny diesen Wettkampf mit einer guten Bronzemedaille.
Glückwunsch zur bronzenen Medaille.
Desireé Schäfer “Die Schweigsame“ (48 kg, 8 x Teilnehmer)
Desi war mit drei Kämpfen dabei. Die ersten beiden Kämpfe wurden deutlich gewonnen. Hier auch mit einem sehr vielseitigen Technikrepertoire, das auf der Matte auch gezeigt wurde. Der Finalkampf ist dann schnell erzählt, leider ohne Happy End aus Berliner Sicht. Desi ließ sich oder fiel besser selbst in einen Kopfhüftschwung der polnischen Kämpferin, aus dem es dann kein Entrinnen mehr gab. So etwas kann mal passieren, die schönen Techniken der Vorkämpfe entschädigten da umso mehr.
Glückwunsch zur Silbermedaille.
Debora Lawnitzak “Der blonde Engel“
(52 kg, 4 x Teilnehmer)
Debi im Nordischen Turnier und in höherer Gewichtsklasse. Gegen die beiden Kämpferinnen aus Norwegen und Polen aus dem gleichen Altersjahrgang 1998 wurde souverän gewonnen. Im Kampf um den ersten Platz ging es gegen eine polnische Kämpferin ( Jahrgang 1994 ). Dieser Kampf ging knapp nach Punkten in drei Runden verloren, hier haderte Debora viel zu sehr mit den Entscheidungen des Kampfrichters, als sich auf das zu konzentrieren was wichtig ist, in diesen Fall bis zum Ende zu kämpfen um den Sieg zu erringen. So blieb es bei der silbernen Medaille und einer Erfahrung reicher.
Glückwunsch zur silbernen Medaille.
Tabea Lawnitzak “Die Gazelle“ (59 kg, 4 x Teilnehmer)
Tabea mit gerade mal 53,5 kg auch eine Gewichtsklasse höher startend. Gegen die polnische Kämpferin gleicher Jahrgang konnte gewonnen werden, genau auch wie gegen ihre Trainingskameradin aus Frankfurt (Jahrgang 1997). Der Kampf um die goldene Medaille wurde in zwei Runden verloren. Die polnische Kämpferin Klaudia Klem ist amtierende 5. Kadettenmeisterin in der 56 kg Klasse in Polen. Hier wurden die Runden noch zu einfach hergeschenkt, da fehlt einfach einwenig der Glaube an sich selbst.
Glückwunsch zur silbernen Medaille.
Erwähnt sei aus Berliner Sicht noch die goldene Medaille von Aaron Fauth und der 5. Platz von Jannik Bitterling bei den Wettkämpfen der Jungen.
Insgesamt konnte die Frankfurter Sportschule den zweiten Platz in der Gesamtwertung erringen, bei der weiblichen Jugend konnte der erste Platz besetzt werden.
Geschrieben ÜLL







