Saisonvorschau 1.Bundesliga
Das erste „echte“ Erstligajahr!
Mit dem Heimkampf gegen den 1. Luckenwalder SC startet am 20. August die neue Bundesligasaison. Für die Ringer des SV Luftfahrt wird es eine sehr anspruchsvolle Serie, die mit dem direkten Klassenerhalt enden soll.
In der vergangenen Ligarunde
sind die Ringer des SV Luftfahrt kurz vor Torschluss in das Ringeroberhaus
nachgerückt. Die Verantwortlichen musste in kürzester Zeit und teilweise
„Hals-über-Kopf“ Erstligatauglichkeit herstellen. Im Vereinsumfeld wurde mit
Hochdruck gearbeitet, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Das neue Wettkampfdomizil in Berlin-Adlershof hat sich in kürzester Zeit als neue Heimat der „Luftkutscher“ etabliert. Das fast schon luxuriöse Ambiente des alten Flugzeughangars, der zur modernen Sporthalle umfunktioniert wurde, lies die alte ehrwürdige „Wellblecharena“ schnell in Vergessenheit geraten. Auf breiter Basis stieß die räumliche Veränderung sofort auf Akzeptanz.
Und sportlich?
Trotz einiger derber
Niederlagen bewies sich das Team 2010 als zusammengeschweißte Einheit. Die
Neuzugänge 2010 (Sobieraj, Rogalewicz, Olejniczak, Albinowski) integrierten
sich in kürzester Zeit und bewiesen sich auch zu Zeiten hoher Niederlagen als
moralische Stützen. Mit Mirco Redmann kehrte der Mannschaftskapitän des Teams wieder aktiv auf
der Matte zurück und gab dem Team in einigen entscheidenden Situationen großen
Rückhalt.
Trotz des guten Mannschaftsklimas drohte - rein sportlich - das Unternehmen 1.Liga zur Eintagsfliege zu werden. Bis zum letzten Kampftag wurde gezittert und gehofft – mit dem glücklichen Ende für die Luftfahrtringer – Klassenerhalt!
Gerade wegen des „Kurz-vor-Schluß-Aufstiegs“ in 2010, betrachten Viele die Saison 2011/12 als das erste „echte“ Erstligajahr für den SV Luftfahrt.
Der Vorjahreskader bleibt zusammen!
Zielstrebig und konsequent
haben die Ligaverantwortlichen am Team 2011 gebastelt. Schon Mitte Januar
konnte die Teamleitung vermelden, dass bereits alle Lizenzringer aus 2010 ihre
Unterschrift für die neue Kampfrunde gegeben hatten. Besonders die sofortigen
Zusagen der auswärtigen Sportler werteten die Verantwortlichen als positives
Zeichen, dass die Chemie im Team 2010 absolut stimmte.
Aus den Erkenntnissen der Vorsaison wurde allerdings auch deutlich, dass der Kader mehr in die Breite gehen muss, um flexibler zu sein und Belastungen über die Saison hinweg zu verteilen. In der kommenden Saison stehen auch wieder 3 Doppelkampftage auf dem Plan.
Nach einjähriger Abstinenz kehrt Tom Linke (84kg GR) wieder zum SV Luftfahrt zurück. Tom wird sich mit Mirco Redmann das klassische Mittelgewicht teilen und will seine gute Entwicklung der Jahre zuvor fortsetzen. Neben Tom Linke stand auch Ricardo Melz (120kg GR) ganz oben auf dem Wunschzettel, der vom einstigen Zweitligarivalen RCG Potsdam zum Team stößt.
Von der Oder an die Spree
wechselt David Ignatius (74kg GR). Der 21jährige gilt als Arbeitsbiene und will
sich im Luftfahrtteam etablieren. David wird Dogukan Karakus entlasten, der
wegen seines Studiums nicht mehr das volle Programm abspulen kann.
Ebenfalls aus Frankfurt kommt der Pole Rafal Statkiewicz (66kg FR) nach Berlin. Er galt schon 2010 als Wunschkandidat der Teamleitung, war aber nach dem verspäteten Aufstieg schon in Brandenburg gebunden. Ihm sitzt der Youngster William Stier im Nacken, der perspektivisch in die erste Liga reinwachsen soll.
Der aus Greiz bekannte Radoslaw Baran (96/120kg FR) soll neben unserem Dauerbrenner Lukasz Dublinowski im Schwergewicht für Entlastung sorgen.
Die beiden Magyaren Norbert Pál und Martin Szabo (Markneukirchen) runden den Kader 2011 ab. Beide sollen in den „komplizierten“ klassischen Gewichtsklassen 66kg und 74kg punktuell für sinnige Unterstützung dienen.
Lediglich der Russe Rasul Hadjimagomedov gehört nicht mehr zu Kader.
So sieht der Kader 2011 aus:
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55/60 FR |
Sven Cammin (23) |
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55/60 GR |
Henning Wahl (23) |
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60 FR |
Robert Rogalewicz (25) |
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60 GR |
Radoslaw Bierzanowski (21) |
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66 FR |
William Stier (18); Rafal Statkiewicz (20) |
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66 GR |
Bakar Achmerzaev (23), Norbert Pál (21) |
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74 FR |
Adam Sobieraj (26), Lars-Erik Eichler (20), Norman Brennert (23) |
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74 GR |
David Ignatius (21), Dogukan Karakus (26), Martin Szábo (21) |
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84 FR |
Marcel Redmann (25), Patryk Dublinowski (19) |
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84 GR |
Mirco Redmann (25), Tom Linke (21) |
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96/120 FR |
Lukasz Dublinowski (28), Radoslaw Baran (21) |
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96 GR |
Marcin Olejniczak (23) |
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120 GR |
Ricardo Melz (24) |
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Trainer: |
Klaus Prestele, Swen Lieberamm |
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Zugänge: |
David Ignatius, Rafal Statkiewicz, Tom Linke (alle KG Frankfurt/O.) |
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Norbert Pál (Ungarn), Martin Szábo (Markneukirchen), |
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Radoslaw Baran (Greiz), Ricardo Melz (Potsdam) |
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Abgänge: |
Rasul Hadjimagomedov (unbekannt) |








